Die Lieblingsbücher von Rainer Moritz

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-oder wer bekommt am 17.10.2016 den Deutschen Buchpreis verliehen.

Auf Einladung der Unabhängigen Buchhandlungen Darmstadts kam gestern Rainer Moritz ins TiP und unterhielt mit seinen 20 Buchbesprechungen. In seine engere Auswahl für den Buchpreis nahm Moritz Bodo Kirchhoffs Novelle „Widerfahrnis“, Philipp Winklers Debüt „Hool“ und Thomas Melles autobiographischen Roman „Welt im Rücken“.

Die folgenden Titel stellte Rainer Moritz vor:

Pollock, Donald Ray: Die himmlische Tafel; 428 Seiten; 22,00 € / Prädikat: „Männerbuch vom Feinsten“

Bakewell, Sarah: Das Café der Existenzialisten; 448 Seiten; 24,95 € / Prädikat: „anregend die wesentlichen Kerne des Existenzialismus zusammengefasst“

Karahasan, Dzevad: Der Trost des Nachthimmels; 722 Seiten; 26,95 € / Prädikat: „ein ungewöhnlicher historischer Roman“

Liesemer, Dirk: Lexikon der Phantominseln; 160 Seiten; 24,00 € / Prädikat: „ein Buch über Entdeckungen und Seefahrerei aus einem Verlag, der sich bei seinen Büchern Mühe gibt“

Tóibín, Colm: Nora Webster; 384 Seiten; 26,00 € / Prädikat: „Platz 2 für mich in diesem Herbst“

Carr, J. L.: Ein Monat auf dem Land; 144 Seiten; 18,00 € / Prädikat: „Wiederentdeckung mit den großen Themen Vergänglichkeit, Glück, Erinnerung“

Maak, Niklas: Atlas der seltsamen Häuser und ihrer Bewohner; 256 Seiten; 20,00 € / Prädikat: in freier hessischer Übersetzung „wie der Herr so sei Gescherr“

Russo, Richard: Diese gottverdammten Träume; 752 Seiten; 24,99 € / Prädikat „Platz 1. Mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Entdeckung. Sie müssen das Buch sowieso lesen“

Ferrante, Elena: Meine geniale Freundin; 422 Seiten; 22,00 € / Prädikat: „Viel bis alles ist über dieses Buch in den letzten Wochen gesagt worden. Ich habe es gerne gelesen.“

Lange-Müller, Katja: Drehtür; 224 Seiten; 19,00 € / Prädikat: „Bemerkenswert. In einem Satz steckt hier, wofür andere Autoren ganze Romane schreiben.“

Cline, Emma: The Girls; 347 Seiten; 22,00 € / Prädikat: „Debütroman. Sehr gut auf amerikanische Art erzählt“

Piñeiro, Claudia: Ein wenig Glück; 224 Seiten; 22,00 € / Prädikat: „packend und tief anrührend“

Groff, Lauren: Licht und Zorn; 432 Seiten; 24,00 € / Prädikat: „ein erstaunliches Buch einer jungen Autorin“

Ladurner, Ulrich: Die große Freiheit: Mein Schrebergarten, die Nachbarn und ich; 128 Seiten; 12,95 € / Prädikat: „Dieses Buch gehört in jeden Haushalt, in dem man sich mit dem Gedanken trägt einen Schrebergarten zu pachten. Und sonst auch in alle.“ Weihnachtsgeschenktipp

Hacke, Axel: Die Tage, die ich mit Gott verbrachte; 112 Seiten; 18,00 € / Prädikat: „Gott hat ein schweres Leben. Diese Sphärenmusik den ganzen Tag. Und dieses Buch ergänzt die Hacke-Sammlung sehr schön.“ Weihnachtsgeschenktipp

Raabe, Melanie: Die Wahrheit; 448 Seiten; 16,00 € / Prädikat (in freier Interpretation unsererseits) „wenn schon ein Krimi, dann dieser“

Gardam, Jane: Letzte Freunde; 240 Seiten; 22,00 € / Prädikat: „Lesen Sie „Letzte Freunde“ nicht zuerst. Lesen Sie vorher die Sicht des Mannes, dann die Sicht der Frau und zuletzt die des Feindes und Geliebten. Sie werden immer wieder neue Details entdecken und überrascht sein, wer sie erzählt.“

Kang, Han: Die Vegetarierin; 190 Seiten; 18,95 € / Prädikat: „Vielleicht gehören Sie auch zu der Gruppe Leser, die sich denken: “ Was soll denn das?“ und sich sofort ein Tartar-Brötchen zubereiten.“

Winkler, Philipp: Hool; 310 Seiten; 19,95 € / Prädikat: „kein Fußballbuch“

Moritz, Rainer: Der schönste Aufenthalt der Welt; 220 Seite; 34,95 € / Prädikat: „Werbeblock in eigener Sache.“ Unsere Meinung: DAS ist das Geschenkbuch für das kommende Weihnachten.